Wenn nichts mehr Freude macht: Emotionale Taubheit bei Burnout verstehen
BURNOUT & ERHOLUNG
Früher hattest du Dinge, auf die du dich gefreut hast. Treffen mit Freunden, Hobbys, kleine Rituale. Heute fühlst du nur noch: Nichts.
Du sitzt da, scrollst vielleicht am Handy, alles rauscht an dir vorbei. Du denkst dir:
„Warum fühle ich nichts? Was stimmt nicht mit mir?“
Das kann sich extrem beängstigend anfühlen. Aber:
Emotionale Taubheit ist oft eine Schutzreaktion – kein Beweis, dass du „kaputt“ bist.
Warum dein System dicht macht
Wenn dein Nervensystem über lange Zeit mit Stress, Druck, Angst oder Überforderung beschäftigt war, schaltet es irgendwann um.
Statt ständig Alarm zu schlagen, fährt es alles runter.
Das kann sich so anfühlen:
du fühlst keine echte Freude mehr
Dinge, die du mal geliebt hast, lassen dich völlig kalt
du bist „neben dir“, wie in Watte
du hast kaum Zugang zu deinen eigenen Bedürfnissen
Dein System sagt:
„Wenn alles zu viel ist, mache ich leiser. Sehr viel leiser.“
Es ist ein Notmodus – wie ein Stromsparmodus. Nicht angenehm, aber ein Versuch, dich zu schützen.
Was NICHT hilft
Viele Betroffene machen sich zusätzlich fertig mit Sätzen wie:
„Reiß dich doch zusammen.“
„Du müsstest nur wieder mehr rausgehen.“
„Such dir ein Hobby, dann wird das schon.“
Das Problem:
Wenn du tief erschöpft bist, wird „Mehr machen“ nicht helfen. Es verstärkt nur das Gefühl, nicht zu genügen.
Was du nicht brauchst:
„Motivationssprüche“, die dich antreiben
Listen mit 50 Dingen, die du tun sollst
Social-Media-Vergleiche mit Menschen, die „ihr Leben im Griff haben“
3 sanfte Schritte, um vorsichtig wieder Kontakt zu dir zu bekommen
Es geht nicht darum, sofort wieder glücklich zu sein. Es geht darum, vorsichtig wieder ein bisschen Nähe zu dir selbst zu bekommen.
1. Benenne, was da ist – auch wenn es „nichts“ ist
Du kannst deinem Zustand Worte geben, z. B.:
„Ich fühle gerade nichts. Ich bin leer.“
„Ich merke, dass mein System dicht macht.“
Das klingt klein, ist aber groß:
Statt dich selbst zu bewerten, beobachtest du. Das nimmt Druck raus.
2. Mini-Momente der Wahrnehmung (ohne „Genießen-Müssen“)
Wähle 1–2 x am Tag eine Mikro-Situation und nimm sie nur wahr:
Wie fühlt sich das Wasser in deiner Hand an?
Wie riecht dein Kaffee / Tee?
Wie fühlt sich der Stuhl an, auf dem du sitzt?
Du musst das nicht „toll“ finden. Es reicht, 10–20 Sekunden lang zu bemerken:
„Okay. Da ist etwas.“
Es ist kein „Glücksprogramm“, sondern eine ganz leise Rückverbindung.
3. „Was wäre 1 % weniger schwer?“
Statt zu fragen: „Was würde mir Freude machen?“ (oft viel zu groß), frag dich:
„Was würde den Tag heute 1 % weniger schwer machen?“
Beispiele:
5 Minuten früher ins Bett
ein Termin weniger
eine Verpflichtung bewusst in den nächsten Monat verschieben
Emotionale Taubheit geht nicht von heute auf morgen weg. Aber jeder kleine Schritt in Richtung weniger Belastung hilft deinem System, irgendwann wieder mehr fühlen zu können.
Du bist nicht gefühlskalt – du bist überlastet
Dass du gerade nichts fühlst, heißt nicht, dass du liebesunfähig bist. Es heißt nicht, dass du ein schlechter Mensch bist. Es heißt: Es war zu viel. Zu lange.
Wenn du dich fragst, wie du überhaupt wieder irgendwo anfangen kannst, dann hol dir meinen Burnout-Notfallguide.
Er ist kein „Glücks-Programm“, sondern ein 7-Tage-Reset mit kleinsten Schritten, die auch dann möglich sind, wenn du innerlich gerade leer bist.
Später, wenn du wieder mehr Kontakt zu dir hast, kannst du überlegen, ob du auch in deinem Leben – und vielleicht beruflich – etwas verändern möchtest. Aber dieser Druck gehört nicht an den Anfang.
Früher hattest du Dinge, auf die du dich gefreut hast. Treffen mit Freunden, Hobbys, kleine Rituale. Heute fühlst du nur noch: Nichts.
Du sitzt da, scrollst vielleicht am Handy, alles rauscht an dir vorbei. Du denkst dir:
„Warum fühle ich nichts? Was stimmt nicht mit mir?“
Das kann sich extrem beängstigend anfühlen. Aber:
Emotionale Taubheit ist oft eine Schutzreaktion – kein Beweis, dass du „kaputt“ bist.
Warum dein System dicht macht
Wenn dein Nervensystem über lange Zeit mit Stress, Druck, Angst oder Überforderung beschäftigt war, schaltet es irgendwann um.
Statt ständig Alarm zu schlagen, fährt es alles runter.
Das kann sich so anfühlen:
du fühlst keine echte Freude mehr
Dinge, die du mal geliebt hast, lassen dich völlig kalt
du bist „neben dir“, wie in Watte
du hast kaum Zugang zu deinen eigenen Bedürfnissen
Dein System sagt:
„Wenn alles zu viel ist, mache ich leiser. Sehr viel leiser.“
Es ist ein Notmodus – wie ein Stromsparmodus. Nicht angenehm, aber ein Versuch, dich zu schützen.
Was NICHT hilft
Viele Betroffene machen sich zusätzlich fertig mit Sätzen wie:
„Reiß dich doch zusammen.“
„Du müsstest nur wieder mehr rausgehen.“
„Such dir ein Hobby, dann wird das schon.“
Das Problem:
Wenn du tief erschöpft bist, wird „Mehr machen“ nicht helfen. Es verstärkt nur das Gefühl, nicht zu genügen.
Was du nicht brauchst:
„Motivationssprüche“, die dich antreiben
Listen mit 50 Dingen, die du tun sollst
Social-Media-Vergleiche mit Menschen, die „ihr Leben im Griff haben“
3 sanfte Schritte, um vorsichtig wieder Kontakt zu dir zu bekommen
Es geht nicht darum, sofort wieder glücklich zu sein. Es geht darum, vorsichtig wieder ein bisschen Nähe zu dir selbst zu bekommen.
1. Benenne, was da ist – auch wenn es „nichts“ ist
Du kannst deinem Zustand Worte geben, z. B.:
„Ich fühle gerade nichts. Ich bin leer.“
„Ich merke, dass mein System dicht macht.“
Das klingt klein, ist aber groß:
Statt dich selbst zu bewerten, beobachtest du. Das nimmt Druck raus.
2. Mini-Momente der Wahrnehmung (ohne „Genießen-Müssen“)
Wähle 1–2 x am Tag eine Mikro-Situation und nimm sie nur wahr:
Wie fühlt sich das Wasser in deiner Hand an?
Wie riecht dein Kaffee / Tee?
Wie fühlt sich der Stuhl an, auf dem du sitzt?
Du musst das nicht „toll“ finden. Es reicht, 10–20 Sekunden lang zu bemerken:
„Okay. Da ist etwas.“
Es ist kein „Glücksprogramm“, sondern eine ganz leise Rückverbindung.
3. „Was wäre 1 % weniger schwer?“
Statt zu fragen: „Was würde mir Freude machen?“ (oft viel zu groß), frag dich:
„Was würde den Tag heute 1 % weniger schwer machen?“
Beispiele:
5 Minuten früher ins Bett
ein Termin weniger
eine Verpflichtung bewusst in den nächsten Monat verschieben
Emotionale Taubheit geht nicht von heute auf morgen weg. Aber jeder kleine Schritt in Richtung weniger Belastung hilft deinem System, irgendwann wieder mehr fühlen zu können.
Du bist nicht gefühlskalt – du bist überlastet
Dass du gerade nichts fühlst, heißt nicht, dass du liebesunfähig bist. Es heißt nicht, dass du ein schlechter Mensch bist. Es heißt: Es war zu viel. Zu lange.
Wenn du dich fragst, wie du überhaupt wieder irgendwo anfangen kannst, dann hol dir meinen Burnout-Notfallguide.
Er ist kein „Glücks-Programm“, sondern ein 7-Tage-Reset mit kleinsten Schritten, die auch dann möglich sind, wenn du innerlich gerade leer bist.
Später, wenn du wieder mehr Kontakt zu dir hast, kannst du überlegen, ob du auch in deinem Leben – und vielleicht beruflich – etwas verändern möchtest. Aber dieser Druck gehört nicht an den Anfang.
